Social Media Marketing
Kurz erklärt
Social Media Marketing nutzt soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, LinkedIn und TikTok, um Markenbekanntheit aufzubauen, Leads zu generieren und Zielgruppen gezielt anzusprechen.
Was ist Social Media Marketing?
Social Media Marketing (SMM) umfasst alle Marketingaktivitäten auf sozialen Netzwerken – sowohl organisch (unbezahlte Beiträge) als auch bezahlt (Social Ads). Es bietet die Möglichkeit, Zielgruppen dort zu erreichen, wo sie täglich Stunden verbringen, und Beziehungen aufzubauen, die über klassische Werbung hinausgehen. Von Brand Awareness über Lead Generation bis Community Building – Social Media ist ein vielseitiger Kanal.
Die wichtigsten Plattformen
Meta (Facebook, Instagram)
Größte Reichweite weltweit, vielseitige Anzeigenformate (Image, Video, Carousel, Reels, Collection), granulares Targeting nach Demografie, Interessen und Verhalten. Instagram dominiert bei visuellen Produkten und jüngeren Zielgruppen.
Die B2B-Plattform: Ideal für Lead Generation, Employer Branding und Thought Leadership. Einzigartiges berufliches Targeting nach Jobtitel, Branche, Unternehmensgröße und Karrierestufe. Höhere CPCs, aber qualitativ bessere Leads.
TikTok
Jüngere Zielgruppe (Gen Z, zunehmend Millennials), extrem hohe organische Reichweite für guten Content. Kurzvideos dominieren. TikTok Shop bringt Social Commerce direkt in die Plattform.
YouTube
Zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Video-Content mit langer Haltbarkeit – ein YouTube-Video kann über Jahre Traffic generieren. Ideal für Tutorials, Erklärvideos und Webinare.
Organisch vs. Paid Social
Organische Reichweite auf den meisten Plattformen ist in den letzten Jahren stark gesunken (Facebook: ~2–5 % der Follower sehen einen Beitrag). Deshalb ist eine Kombination aus hochwertigem Content (organisch) und gezielter Paid-Strategie (Anzeigen) der effektivste Ansatz. Organisch baut die Marke, Paid skaliert die Reichweite.
Social Ads – Targeting-Optionen
- Demografisch: Alter, Geschlecht, Standort, Sprache
- Interessen & Verhalten: Hobbys, Kaufverhalten, Gerätenutzung
- Custom Audiences: Eigene Daten – Website-Besucher (Pixel), E-Mail-Listen, App-Nutzer
- Lookalike Audiences: Statistische Zwillinge bestehender Kunden
- Advantage+ / Broad Targeting: KI-gesteuertes Targeting, das die Zielgruppe automatisch erweitert
Content-Strategie für Social Media
- Mehrwert-Content: Tipps, How-Tos, Insights (70 % des Contents)
- Engagement-Content: Umfragen, Fragen, Meinungen (20 %)
- Promotional Content: Angebote, Produkte, CTAs (10 %)
Zentrale KPIs
- Reichweite & Impressionen: Wie viele Nutzer sehen den Content?
- Engagement-Rate: Likes, Kommentare, Shares / Reichweite
- Link-CTR: Klicks auf externe Links
- Cost per Lead (CPL): Kosten pro generiertem Lead
- ROAS: Return on Ad Spend
- Follower Growth: Wachstum der Community
Weitere Fachbegriffe
Audience Targeting
Audience Targeting ermöglicht es, Werbeanzeigen gezielt an bestimmte Nutzergruppen auszuspielen – basierend auf Demografie, Interessen, Verhalten oder eigenen Daten.
SERP (Search Engine Results Page)
SERP steht für Search Engine Results Page – die Suchergebnisseite, die nach Eingabe einer Suchanfrage bei Google und anderen Suchmaschinen erscheint.
Social Commerce
Social Commerce verbindet Social Media mit E-Commerce: Nutzer entdecken und kaufen Produkte direkt innerhalb sozialer Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook.
Programmatic Advertising
Programmatic Advertising ist der automatisierte, datengesteuerte Einkauf und die Ausspielung digitaler Werbung in Echtzeit – über Demand-Side-Platforms und Ad Exchanges.
Google Ads
Google Ads ist die Werbeplattform von Google, über die Unternehmen bezahlte Anzeigen in der Google-Suche, auf YouTube, im Display-Netzwerk und auf Google Maps schalten können.
Strukturierte Daten (Schema.org)
Strukturierte Daten sind standardisierte Markierungen im HTML-Code, die Suchmaschinen helfen, den Inhalt einer Seite besser zu verstehen – und können zu Rich Snippets in den Suchergebnissen führen.